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Im Gespräch mit Grafikwien über die Vor- und Nachteile von WordPress als Unternehmenswebseite

Wer über die Erstellung eines Blogs oder einer Webseite nachdenkt, kommt nicht an WordPress vorbei. Bereits seit 2003 ist die OpenSource Software am Markt. Ursprünglich für private Blogs entwickelt, gibt es mittlerweile auch zahllose Unternehmenswebseiten, die auf WordPress zurückgreifen. Ca. 32% aller Webseiten nutzen derzeit das CMS von WordPress. Wir hatten die Ehre, ein Interview mit der Wiener Agentur Grafikwien führen zu dürfen, und sie zum Thema WordPress zu befragen.

MILTON: Danke, dass Ihr Euch für ein Gespräch Zeit nehmt! Ihr habt bereits seit 2011 Erfahrung mit WordPress Training und dem Erstellen von Seiten für Unternehmen. Was sind die häufigsten Fragen, die ihr in Euren Kursen bekommt?

GRAFIKWIEN: Was kostet WordPress? Kann ich eine Webseite selber erstellen? Warum ist WordPress empfehlenswert.

MILTON: Gibt es populäre Missverständnisse zu WordPress, denen Ihr häufig begegnet?

GRAFIKWIEN: Viele wissen nicht, dass WordPress per se gratis benützt werden kann. Freilich entstehen in der Regel kosten für das Hosting und den Domain-Namen. Diese sind aber gering, mit 60-100 Euro pro Jahr ist man dabei.

MILTON: Wem empfehlt Ihr, eine Seite selber zu bauen, und wem empfehlt Ihr, mit einer Agentur zu arbeiten?

GRAFIKWIEN: Wer viel Zeit hat und technisch affin ist, kann eine WordPress Seite selber bauen. Eine Agentur zu beauftragen macht hingegen in allen anderen Fällen Sinn.

 

 

MILTON: Beim Bau einer Unternehmensseite, was ist grundsätzlich zu beachten?

GRAFIKWIEN: Die Webseite sollte übersichtlich sein, eine klare Botschaft vermitteln. Die ersten 3 Sekunden, die der User darauf verbringt, sind wesentlich dafür, wie die Seite bewertet wird. Deswegen sollte sie auch schnell. Deshalb ist für größere Unternehmen sinnvoll mehr Geld in das Hosting zu investieren, da in der Regel dann auch die Webseiten schneller sind.

MILTON: Inwiefern eignet WordPress sich besonders, verglichen mit anderen Systemen?

GRAFIKWIEN: WordPress ist relativ einfach zu bedienen, kann extrem viel, sobald man die oftmals gratis Plugins benützt. Außerdem ist WordPress unangefochtener Marktführer für das Erstellen von Websites.

MILTON: Und gibt es wesentliche Nachteile bei WordPress, von denen man vor einem Webseiten-Projekt wissen sollte?

GRAFIKWIEN: WordPress ist per se nicht das schnellste System. Wer sich für dafür entscheidet und eine schnelle Seite will, der muss extra Aufwand hinein stecken.

MILTON: Um in Google gefunden zu werden, will man schnell nach oben kommen. Was sagt Ihr dazu?

GRAFIKWIEN: Neue Webseiten haben nie ein gutes Google Ranking. Man kann aber sofort dafür sorgen, dass viele Menschen zugreifen, indem man digitale Werbung nützt. Google & Facebook Ads sind hierfür die am meisten genützen Tools. Im den Suchergebnissen nach vorne zu kommen, bedarf Geduld, aber es ist durchaus erreichbar.

MILTON: Gibt es typische Fehler im Umgang mit WordPress, die man vermeiden sollte?

GRAFIKWIEN: Kein Hosting bei WordPress.com: Das ist teuer und kann nicht mehr als die anderen.

MILTON: Und zuletzt – Wie bewertet Ihr die Entwicklung von WordPress in den letzten Jahren? Und gibt es bestimmte Dinge, die Ihr euch von den kommenden Jahren erwartet?

GRAFIKWIEN: Die Entwicklung von WordPress geht immer mehr in die Richtung optischer visueller Gestaltung und Layoutierung (drag & drop). Dieser Trend startete mit dem neuen WordPress Gutenberg Editor und wird sich weiter verstärken. Darüber hinaus wird es, ich schätze ab 2022 oder 2023, auch die Mehrsprachigkeit von Webseiten als interne Funktion von WordPress geben.

MILTON: Besten Dank Euch beiden, und weiterhin Alles Gute!

 

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